EMIL ist nun auch in Wieselburg ...

EMIL - ein Herz aus Glas ist seine Stärke!

Bei Getränkeflaschen gibt es eine einfache Regel: "Du bist, woraus du trinkst." Viele Getränkeverpackungen verfälschen den Geschmack, sind nicht hygienisch oder enthalten sogar gesundheitsschädigende Stoffe. Nur Glasflaschen erhalten die Energie, den Geschmack und die Reinheit eines Getränks in vollem Umfang. Und genau deswegen ist das Herz von Emil eine immer wieder befüllbare Glasflasche, sicher "verpackt" in einem schützenden und zierenden BottleSuit©.

 

Die Glasflasche von Emil ist:

  • absolut geschmacksneutral und hygienisch
  • durchsichtig und kratzfest
  • frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen wie Bisphenol A oder Acetaldehyd
  • bis 60°C befüllbar und spülmaschinengeeignet
  • auch für Tee, Saft oder Milch geeignet
  • recyclebar und umweltfreundlich

Spar Österreich ....

.... hat versuchsweise abbaubare Knotenbeutel für Obst und Gemüse in ausgewählten Märkten bereitgestellt - sie sind auf der Basis von Pflanzenölen hergestellt. Nun wäre interessant, wie schnell sie abbaubar sind....

Hoffentlich entwickelt sich die Strategie bei Spar weiter ....

Bio-Kunststoff aus Abfall und Algen

Der Verpackungswahn hat die Menschheit fest im Griff. Wohin man sieht, prägen Kunststoffe das Bild. Dabei gibt es zahlreiche alternative Möglichkeiten, Verpackungen aus umwelt- und menschenfreundlichen Materialien zu schaffen, so etwa auch aus Algen oder landwirtschaftlichem Abfall.

Wer den Film "Plastic Planet" gesehen hat, wird danach den Griff zur Plastikflasche im besten Fall mehrmals überdenken. Die Dokumentation zeigt, dass etwa Plankton im Meer aufgrund der Verschmutzung mittlerweile zu einem Großteil aus Plastik besteht. "Die Gefahren, die von Kunststoff ausgehen, sind langfristig noch gar nicht erforscht", gibt auch Bettina Reichl, die Leiterin der F&E-Abteilung im Verpackungszentrum Graz zu bedenken. Der Familienbetrieb hat sich der Erforschung und dem Vertrieb von biogenen, also organisch abbaubaren, Verpackungen verschrieben. Diese können einfach mit dem Biomüll entsorgt oder kompostiert werden.

BioMat

... bietet ein großes Programm an verrottbaren "Plastiksackerl" - vom "Sackerl fürs Gackerl" bis zum Bioabfallsackerl.

biomat.info

Die "gesunde Plastikflasche" ist da ...

... vor kurzem habe wir entdeckt, dass es eine Firma gibt, die Plastiktrinkflaschen herstellt, welche keine Weichmacher und auch kein Bisphenol-A enthalten. Manchmal ist es fast unumgänglich eine Plastiktrinkflasche zu verwenden, wie etwa beim Radfahren. Die Flaschen eignen sich auch sehr gut für Kinder als Schultrinkflaschen. Es gibt viele verschiedene Muster und Farben.

In die Flasche können auch Heißgetränke (bis zu 80 Grad) eingefüllt werden.

Die Flaschen sind bei gern & gut am Hauptplatz 7 in Wieselburg erhältlich.

NAKU

Bio-Frischhaltebeutel - ein innovatives Produkt aus Österreich

Der NAKU Bio-Frischhaltebeutel ist atmungsaktiv und wasserbeständig und hält Lebensmittel länger frisch. Nach mehrmaliger Verwendung kann er letztendlich als Biomüllbeutel verwendet werden. Der Frischhaltebeutel ist ein pflanzliches Produkt und wird aus Mais-, Getreide- oder Kartoffelstärke hergestellt und verrottet innerhalb weniger Wochen am Kompost. Das ist doch eine wirklich innovative Alternative zu den herkömmlichen Obstsäckchen, die in den Supermärkten rollenweise zum Verpacken von Obst und Gemüse angeboten werden!

NAKU Bio-Frischhaltebeutel - mit Werbung

Biologische Plastiktaschen lassen sich - wie hier zu sehen ist - gut als Werbeträger verwenden.

Es ist einen Versuch wert .....

Wie schon berrichtet, hat mir ein Hersteller aus Wr. Neustadt Plastiktaschen aus Maisstärke zukommen lassen. Nun möchte ich testen, ob die Taschen wirklich in der angegebenen Zeit verrotten. Zu diesem Zweck habe ich Kontakt zu Hubert Seiringer aufgenommen, der in Wieselburg eine große Kompostieranlage betreibt. Heute, am 23. August, haben Hubert und ich ein verrottbares Plastiktascherl und ein herkömmliches (rosa) nebeneinander vergraben und die Stelle am Komposthaufen markiert. Vor dem nächsten Umsetzen des Kompostes werden wir die beiden Taschen ausgraben und das Ergebnis fotografieren und wieder berichten.

...das NAKU-Sackerl ist weg ...

Vor 10 Tagen haben wir in der Komostanlage von Hubert Seiringer in Wieselburg ein rosarotes Plastiksackerl und ein NAKU- bio-Sackerl vergraben. Nun hat Hubert nachgeschaut, wie weit der Verrottungsprozess fortgeschritten ist - und siehe da, das NAKU-Sackerl ist zur Gänze verschwunden - das herkömmliche Plastiksackerl ist natürlich unbeschadet.

Am Kompost in eurem Garten funktioniert das wegen der mangelnden temperatiur etc. nicht so rasch.

Jute statt Plastik

Sie war braun, kratzig und roch etwas streng. Die Jutetasche aus Bangladesch. Vor 30 Jahren begann sie ihren Siegeszug. «Jute statt Plastik» wurde zum Slogan einer ganzen Generation engagierter Menschen. Der Spruch traf den Nerv der Zeit - die 40 mal 40 Zentimeter große Tasche wurde zum Symbol gegen die Wegwerf- Mentalität, welche die Plastiktüte fortan verkörperte, für ein neues Umweltbewusstsein und für die sogenannte Dritte Welt. 

«Man hat die Ungerechtigkeit an vielen Ecken gespürt, es war klar, dass unser Lebensstil zu Lasten der Dritten Welt geht», berichtet GEPA-Mitarbeiter Gerd Nickoleit. «Es gab so etwas wie eine Aufbruchsstimmung. Die Jutetasche am Arm war das Zeichen dafür, dass man Teil dieser Bewegung ist. Es war ein neues Lebensgefühl. Es ging nicht mehr nur darum, eine Spende für die Armen zu leisten, sondern selbst zu handeln, aktiv unseren Lebensstil zu verändern.»

1978: In den Innenstädten tauschen Aktionsgruppen Plastiktüten gegen Jutetaschen, gefüllt mit Informationen über den Rohstoffverbrauch bei der Plastiktüten-Produktion und die Lebensbedingungen der Frauen in Bangladesch. Die neuen Taschen gingen weg wie warme Semmeln. Die Frauen in Bangladesch kamen sogar in Produktionsnöte, weil die Nachfrage so groß war.

Insgesamt fünf Millionen Jutetaschen haben die Frauen in Bangladesch allein für Deutschland hergestellt. Während die Jutetasche das Bewusstsein einer ganzen Generation beeinflusste, veränderte sie in Bangladesch die gesellschaftliche Stellung der Produzentinnen. Mit dem neuen Einkommen konnten sie ihre Familien ernähren und sogar für später vorsorgen, wenn der Juteboom abebben würde. Mit dem verdienten Geld gründeten viele ihre eigenen Kleinunternehmen wie Hühner- oder Fischzuchten.

Der Jutetaschenboom hält sich bis weit in die 80er Jahre. Auf dem groben Stoff verewigten die unterschiedlichen Bewegungen ihre jeweilige politischen Forderungen: Von «Jute statt Plastik» über «Südafrika wird schwarz», «Atomkraft - Nein Danke» bis zu «Frieden schaffen ohne Waffen.

Solch eine Jutetasche habe ich heute als 699. Tasche der Sammlung hinzugefügt - darüber freue ich mich sehr, denn auch ich war begeisterte Jutetaschenträgerin. Erhebt sich die Frage, ob sich noch eine Original-Jutetasche auftreiben lässt???